276
5 Bewertung und Validierung
4
8
12
16
u
l
WCET=4
BCET=3
γ
γ
e
1
2
3
Abb. 5.14 Arbeitslast (WCET E ST kann anstelle der WCET genutzt werden)
ein einzelnes Ereignis zwischen drei und vier Zeiteinheiten, der Bearbeitungsbedarf
für zwei Ereignisse zwischen sechs und acht Zeiteinheiten usw. Die gestrichelten
Linien sind kein Teil der Funktion, da diese nur an ganzzahligen Zeitpunkten definiert
ist. Die Arbeitslast, die ein eingehender Strom von Ereignissen erfordert, kann nun
leicht berechnet werden. Obere und untere Schranken werden beschrieben durch die
Funktionen
α
u (∆) = γ
u (α
u (∆)) und
(5.4)
α
l (∆) = γ
l (α
l (∆))
(5.5)
Es sollte ausreichende Bearbeitungs- oder Kommunikationskapazität zur Verfügung
stehen, um diese Arbeitslast zu bewältigen. Die Anzahl der Ereignisse, die mit der
verfügbaren Bearbeitungskapazität verarbeitet werden kann, kann berechnet werden
durch
β
u (∆) = (γ
l )
−1 (β
u (∆)) und
(5.6)
β
l (∆) = (γ
u )
−1 (β
l (∆))
(5.7)
Die Gleichungen (5.6) und (5.7) verwenden die Inverse der Funktionen γ u und
γ l , um Schranken der verfügbaren Kapazität (gemessen in realen Zeiteinheiten) in
Schranken zu wandeln, die durch die Anzahl abarbeitbarer Ereignisse beschrieben
werden.
Mit dieser Information kann bestimmt werden, wie Echtzeitkomponenten einen
eingehenden Ereignisstrom [α l , α u ] in einen ausgehenden Ereignisstrom [α l ′ , α u ′ ]
transformieren. Ebenso kann bestimmt werden, welche Verarbeitungsleistung noch
für andere Aufgaben bereitsteht. Diese verbleibende Verarbeitungsleistung ergibt
sich durch die Transformation der service curves [β l , β u ] in service curves [β l ′ , β u ′ ]
(siehe Abb. 5.15). Diese verbleibende Verarbeitungsleistung steht z.B. für Aufgaben
zur Verfügung, die auf demselben Prozessor in Tasks mit niedrigerer Priorität gelöst
werden.
5 Bewertung und Validierung
4
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u
l
WCET=4
BCET=3
γ
γ
e
1
2
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Abb. 5.14 Arbeitslast (WCET E ST kann anstelle der WCET genutzt werden)
ein einzelnes Ereignis zwischen drei und vier Zeiteinheiten, der Bearbeitungsbedarf
für zwei Ereignisse zwischen sechs und acht Zeiteinheiten usw. Die gestrichelten
Linien sind kein Teil der Funktion, da diese nur an ganzzahligen Zeitpunkten definiert
ist. Die Arbeitslast, die ein eingehender Strom von Ereignissen erfordert, kann nun
leicht berechnet werden. Obere und untere Schranken werden beschrieben durch die
Funktionen
α
u (∆) = γ
u (α
u (∆)) und
(5.4)
α
l (∆) = γ
l (α
l (∆))
(5.5)
Es sollte ausreichende Bearbeitungs- oder Kommunikationskapazität zur Verfügung
stehen, um diese Arbeitslast zu bewältigen. Die Anzahl der Ereignisse, die mit der
verfügbaren Bearbeitungskapazität verarbeitet werden kann, kann berechnet werden
durch
β
u (∆) = (γ
l )
−1 (β
u (∆)) und
(5.6)
β
l (∆) = (γ
u )
−1 (β
l (∆))
(5.7)
Die Gleichungen (5.6) und (5.7) verwenden die Inverse der Funktionen γ u und
γ l , um Schranken der verfügbaren Kapazität (gemessen in realen Zeiteinheiten) in
Schranken zu wandeln, die durch die Anzahl abarbeitbarer Ereignisse beschrieben
werden.
Mit dieser Information kann bestimmt werden, wie Echtzeitkomponenten einen
eingehenden Ereignisstrom [α l , α u ] in einen ausgehenden Ereignisstrom [α l ′ , α u ′ ]
transformieren. Ebenso kann bestimmt werden, welche Verarbeitungsleistung noch
für andere Aufgaben bereitsteht. Diese verbleibende Verarbeitungsleistung ergibt
sich durch die Transformation der service curves [β l , β u ] in service curves [β l ′ , β u ′ ]
(siehe Abb. 5.15). Diese verbleibende Verarbeitungsleistung steht z.B. für Aufgaben
zur Verfügung, die auf demselben Prozessor in Tasks mit niedrigerer Priorität gelöst
werden.
