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2 Spezifikation und Modellierung
Auf der obersten Ebene der Hierarchie haben wir das System (siehe Abb. 2.32).
Abb. 2.32 SDL-System
C
C'
B
A
System S
Abb. 2.33 zeigt die mit Blockdiagrammen der Abbildungen 2.29, 2.31 und 2.32
modellierte Hierarchie.
Abb. 2.33 SDL-Hierarchie
S
P2
P1
B2
B1
B
A
C
...
....
...
Das Beispiel zeigt, dass Prozess-Interaktionsdiagramme sich eine Stufe oberhalb der
Blätter der hierarchischen Beschreibung befinden. Systeme stellen die Wurzel der
Hierarchie dar.
∇
Einige Einschränkungen bei der Modellierung von Hierarchie wurden in SDL2000 beseitigt. In SDL-2000 wurde die Ausdruckskraft von Blöcken und Prozessen
angeglichen und durch ein allgemeines Agentenkonzept ersetzt.
Zur Modellierung von Zeit enthält SDL Zeitgeber (engl. Timer). Zeitgeber
können lokal für Prozesse deklariert werden. Sie können mit Hilfe von SETAnweisungen gesetzt und zurückgesetzt werden. Diese Anweisungen besitzen zwei
Parameter; eine absolute Zeit und einen Zeitgebernamen. Die absolute Zeit definiert, wann die Zeit abläuft. Die eingebaute Funktion now kann benutzt werden,
um anzugeben, wann die SET-Anweisung auszuführen ist. Ein Signal wird in der
Eingabeschlange gespeichert, wenn ein Zeitgeber abgelaufen ist. Der Name dieses
Signals wird über den zweiten Parameter des Aufrufs von SET bereit gestellt. Das
Signal wird typischerweise einen Zustandsübergang im Automaten auslösen. Allerdings kann dieser Übergang durch andere Einträge in der Eingabe-Warteschlange,
die zuerst verarbeitet werden müssen, verzögert werden. Daher ist dieses ZeitgeberKonzept nicht für harte, sondern für weiche Zeitschranken geeignet, wie sie in der
Telekommunikation vorkommen. Eine zweite eingebaute Funktion expirytime kann
benutzt werden, um einige der Einschränkungen von now zu überwinden.
Zeitgeber können mit der Funktion RESET zurückgesetzt werden. Damit wird das
Zählen gestoppt. Das Signal wird aus der Eingabe-Warteschlange entfernt, wenn es
2 Spezifikation und Modellierung
Auf der obersten Ebene der Hierarchie haben wir das System (siehe Abb. 2.32).
Abb. 2.32 SDL-System
C
C'
B
A
System S
Abb. 2.33 zeigt die mit Blockdiagrammen der Abbildungen 2.29, 2.31 und 2.32
modellierte Hierarchie.
Abb. 2.33 SDL-Hierarchie
S
P2
P1
B2
B1
B
A
C
...
....
...
Das Beispiel zeigt, dass Prozess-Interaktionsdiagramme sich eine Stufe oberhalb der
Blätter der hierarchischen Beschreibung befinden. Systeme stellen die Wurzel der
Hierarchie dar.
∇
Einige Einschränkungen bei der Modellierung von Hierarchie wurden in SDL2000 beseitigt. In SDL-2000 wurde die Ausdruckskraft von Blöcken und Prozessen
angeglichen und durch ein allgemeines Agentenkonzept ersetzt.
Zur Modellierung von Zeit enthält SDL Zeitgeber (engl. Timer). Zeitgeber
können lokal für Prozesse deklariert werden. Sie können mit Hilfe von SETAnweisungen gesetzt und zurückgesetzt werden. Diese Anweisungen besitzen zwei
Parameter; eine absolute Zeit und einen Zeitgebernamen. Die absolute Zeit definiert, wann die Zeit abläuft. Die eingebaute Funktion now kann benutzt werden,
um anzugeben, wann die SET-Anweisung auszuführen ist. Ein Signal wird in der
Eingabeschlange gespeichert, wenn ein Zeitgeber abgelaufen ist. Der Name dieses
Signals wird über den zweiten Parameter des Aufrufs von SET bereit gestellt. Das
Signal wird typischerweise einen Zustandsübergang im Automaten auslösen. Allerdings kann dieser Übergang durch andere Einträge in der Eingabe-Warteschlange,
die zuerst verarbeitet werden müssen, verzögert werden. Daher ist dieses ZeitgeberKonzept nicht für harte, sondern für weiche Zeitschranken geeignet, wie sie in der
Telekommunikation vorkommen. Eine zweite eingebaute Funktion expirytime kann
benutzt werden, um einige der Einschränkungen von now zu überwinden.
Zeitgeber können mit der Funktion RESET zurückgesetzt werden. Damit wird das
Zählen gestoppt. Das Signal wird aus der Eingabe-Warteschlange entfernt, wenn es
