2.4 Kommunizierende endliche Automaten
71
Signal A, B;
process P2
process P1
[A]
[A,B]
Sw2
Sw1
BLOCK B1
Abb. 2.29 Prozess-Interaktionsdigramm
∇
Es gibt drei Möglichkeiten, den Empfänger eines Signals anzugeben:
1. Durch Prozess-Identifikatoren: durch die Angabe eines empfangenden SDLProzesses im graphischen Ausgabesymbol (siehe Abb. 2.30 (links)).
Counter
VIA Sw1
Counter
TO OFFSPRING
Abb. 2.30 Links: Empfänger über Prozess identifiziert; rechts: Empfänger über Kanal identifiziert
Da Prozesse dynamisch generiert werden können, die Anzahl von Prozessen
also nicht bereits zur Übersetzungszeit festgelegt werden muss, gibt der Wert
OFFSPRING die Prozesse an, die von einem Prozess dynamisch generiert wurden.
2. Explizit: durch die Angabe eines Kanalnamens (siehe Abb. 2.30 (rechts)). Sw1
ist der Name eines Kanals.
3. Implizit: Wenn es eine direkte Zuordnung von Signalen zu Kanälen gibt, wird
bei Angabe eines Signals der jeweilige Kanal verwendet. Beispiel: in Abb. 2.29
wird das Signal B implizit immer über Kanal Sw1 laufen.
Ein SDL-Prozess kann nicht innerhalb eines anderen SDL-Prozesses definiert
werden, Prozesse können also nicht verschachtelt werden. Sie können aber hierarchisch in sogenannten Blöcken gruppiert werden. Blöcke auf der höchsten Hierarchiestufe heißen Systeme. Systeme besitzen keine Kanäle an ihrem Rand, sofern
die Umgebung auch als Block modelliert wird. Blöcke auf der untersten Hierarchiestufe heißen Prozess-Interaktionsdiagramme. Prozess-Interaktionsdiagramme
befinden sich eine Ebene oberhalb der Blätter einer hierarchischen Beschreibung.
Beispiel 2.17: Block B1 kann in dazwischenliegenden Blöcken (etwa in B in
Abb. 2.31) verwendet werden.
Abb. 2.31 SDL-Block
B2
C4
Block B
C2
C3
B1
71
Signal A, B;
process P2
process P1
[A]
[A,B]
Sw2
Sw1
BLOCK B1
Abb. 2.29 Prozess-Interaktionsdigramm
∇
Es gibt drei Möglichkeiten, den Empfänger eines Signals anzugeben:
1. Durch Prozess-Identifikatoren: durch die Angabe eines empfangenden SDLProzesses im graphischen Ausgabesymbol (siehe Abb. 2.30 (links)).
Counter
VIA Sw1
Counter
TO OFFSPRING
Abb. 2.30 Links: Empfänger über Prozess identifiziert; rechts: Empfänger über Kanal identifiziert
Da Prozesse dynamisch generiert werden können, die Anzahl von Prozessen
also nicht bereits zur Übersetzungszeit festgelegt werden muss, gibt der Wert
OFFSPRING die Prozesse an, die von einem Prozess dynamisch generiert wurden.
2. Explizit: durch die Angabe eines Kanalnamens (siehe Abb. 2.30 (rechts)). Sw1
ist der Name eines Kanals.
3. Implizit: Wenn es eine direkte Zuordnung von Signalen zu Kanälen gibt, wird
bei Angabe eines Signals der jeweilige Kanal verwendet. Beispiel: in Abb. 2.29
wird das Signal B implizit immer über Kanal Sw1 laufen.
Ein SDL-Prozess kann nicht innerhalb eines anderen SDL-Prozesses definiert
werden, Prozesse können also nicht verschachtelt werden. Sie können aber hierarchisch in sogenannten Blöcken gruppiert werden. Blöcke auf der höchsten Hierarchiestufe heißen Systeme. Systeme besitzen keine Kanäle an ihrem Rand, sofern
die Umgebung auch als Block modelliert wird. Blöcke auf der untersten Hierarchiestufe heißen Prozess-Interaktionsdiagramme. Prozess-Interaktionsdiagramme
befinden sich eine Ebene oberhalb der Blätter einer hierarchischen Beschreibung.
Beispiel 2.17: Block B1 kann in dazwischenliegenden Blöcken (etwa in B in
Abb. 2.31) verwendet werden.
Abb. 2.31 SDL-Block
B2
C4
Block B
C2
C3
B1
