2.3 Frühe Entwurfsphasen
49
Beispiel 2.6: Ein komplexeres und realistischeres Beispiel ist in Abb. 2.9 dargestellt. Es beschreibt den Zugverkehr im Bereich des Schweizer Lötschbergs [225].
TH
GW
SP
REIK
WEN
FR
FRSP
FRD
STGE
VI
BR
SGAA
IS
VAR
MOGN
PRE
DO
DOII
10.00
10.00
.10
.10
.20
.20
.30
.30
.40
.40
.50
.50
11.00
11.00
.10
.10
.20
.20
.30
.30
.40
.40
.50
.50
12.00
12.00
5 3 8 3 7
21 33
3 9 4 5
4 3 0 6 5
9 6 5 3
5 1 4 5 2
43 83 5
51 43 9
21 54
1 8 2 7
4 7 4 8
5 3 8 3 6
5 1 3 6 2
1 8 2 5
82 6
1 8 2 6
4 3 8 5 5
3 8 4 6
9 5 1
94 03 8
4 7 4 7
9 4 1
4 3 0 4 5
9 4 0
3
9
6
5
21 44
4 7 3 7
8 3 5
4 4 1 4 8
44 04 3
19 41
21 43
51 34 2
5
1
4
5
9
8 3 3
1 8 2 8
53 94 4
4 9 2 3
5 1 3 4 9
4 9 2 4
4 9 2 6
4 3 9 4 6
83 1
1 8 2 9
96 64
83 0
53 04 5
9 5 0
4 4 0 5 8
5 3 8 5 7
5 3 0 2 5
4 4 0 6 3
4 7 5 8
5 3 8 5 6
4 3 9 6 6
1 8 2 2
4 3 8 5 4
19 42
19 52
3 8
4 3 8 3 4
4 9 2 1
37
4 4 1 5 3
36
4 4 1 6 8
19 51
5 3 9 6 4
4 4 0 3 8
8 3 2
5 3 0 6 5
18 24
Abb. 2.9 Zugverkehr am Lötschberg (mit freundlicher Genehmigung durch N. Huerlimann, OpenTrack Railway Technology GmbH, © OpenTrack Railway Technology GmbH)
Die Namen verschiedener Bahnhöfe sind in der Horizontalen gezeigt. Die vertikale Dimension entspricht der Zeit. Schnelle und langsame Züge können anhand der
Steigung der Linien unterschieden werden. Bei langsamen Zügen ist die Steigung
groß und enthält möglicherweise sogar vertikale Segmente, was einem Aufenthalt im
Bahnhof entspricht. Bei schnellen Zügen sind die Linien fast horizontal. Die Züge
halten jeweils nur an einigen der Bahnhöfe. In dem gezeigten Beispiel ist es nicht
ersichtlich, ob Überlappungen an Bahnhöfen zufällig erfolgen oder ob eine echte
Synchronisation für Umsteigeverbindungen benötigt wird. Außerdem sind zulässige
Abweichungen nicht ersichtlich.
∇
SCs und TDDs werden in der Praxis sehr häufig verwendet. Sie sind z.B. für
Anwendungen des Internets der Dinge sehr wichtig. SCs enthalten im Unterschied zu
TDDs keine Information über physikalische Zeiten. TTDs können dagegen zeitliche
Abläufe darstellen, geben aber keine genauen Aussagen zur Synchronisation.
UML wurde ursprünglich nicht für Echtzeitanwendungen entworfen. UML 2.0
enthält Zeitdiagramme, welche die Angabe der realen Zeit erlauben. Diese Diagramme erlauben Bezüge zu physikalischen Zeiten, ähnlich wie TDDs. Bestimmte
UML-„Profile” (siehe Seite 134) stellen zusätzliche Annotationen für Zeitangaben
zur Verfügung [369].
49
Beispiel 2.6: Ein komplexeres und realistischeres Beispiel ist in Abb. 2.9 dargestellt. Es beschreibt den Zugverkehr im Bereich des Schweizer Lötschbergs [225].
TH
GW
SP
REIK
WEN
FR
FRSP
FRD
STGE
VI
BR
SGAA
IS
VAR
MOGN
PRE
DO
DOII
10.00
10.00
.10
.10
.20
.20
.30
.30
.40
.40
.50
.50
11.00
11.00
.10
.10
.20
.20
.30
.30
.40
.40
.50
.50
12.00
12.00
5 3 8 3 7
21 33
3 9 4 5
4 3 0 6 5
9 6 5 3
5 1 4 5 2
43 83 5
51 43 9
21 54
1 8 2 7
4 7 4 8
5 3 8 3 6
5 1 3 6 2
1 8 2 5
82 6
1 8 2 6
4 3 8 5 5
3 8 4 6
9 5 1
94 03 8
4 7 4 7
9 4 1
4 3 0 4 5
9 4 0
3
9
6
5
21 44
4 7 3 7
8 3 5
4 4 1 4 8
44 04 3
19 41
21 43
51 34 2
5
1
4
5
9
8 3 3
1 8 2 8
53 94 4
4 9 2 3
5 1 3 4 9
4 9 2 4
4 9 2 6
4 3 9 4 6
83 1
1 8 2 9
96 64
83 0
53 04 5
9 5 0
4 4 0 5 8
5 3 8 5 7
5 3 0 2 5
4 4 0 6 3
4 7 5 8
5 3 8 5 6
4 3 9 6 6
1 8 2 2
4 3 8 5 4
19 42
19 52
3 8
4 3 8 3 4
4 9 2 1
37
4 4 1 5 3
36
4 4 1 6 8
19 51
5 3 9 6 4
4 4 0 3 8
8 3 2
5 3 0 6 5
18 24
Abb. 2.9 Zugverkehr am Lötschberg (mit freundlicher Genehmigung durch N. Huerlimann, OpenTrack Railway Technology GmbH, © OpenTrack Railway Technology GmbH)
Die Namen verschiedener Bahnhöfe sind in der Horizontalen gezeigt. Die vertikale Dimension entspricht der Zeit. Schnelle und langsame Züge können anhand der
Steigung der Linien unterschieden werden. Bei langsamen Zügen ist die Steigung
groß und enthält möglicherweise sogar vertikale Segmente, was einem Aufenthalt im
Bahnhof entspricht. Bei schnellen Zügen sind die Linien fast horizontal. Die Züge
halten jeweils nur an einigen der Bahnhöfe. In dem gezeigten Beispiel ist es nicht
ersichtlich, ob Überlappungen an Bahnhöfen zufällig erfolgen oder ob eine echte
Synchronisation für Umsteigeverbindungen benötigt wird. Außerdem sind zulässige
Abweichungen nicht ersichtlich.
∇
SCs und TDDs werden in der Praxis sehr häufig verwendet. Sie sind z.B. für
Anwendungen des Internets der Dinge sehr wichtig. SCs enthalten im Unterschied zu
TDDs keine Information über physikalische Zeiten. TTDs können dagegen zeitliche
Abläufe darstellen, geben aber keine genauen Aussagen zur Synchronisation.
UML wurde ursprünglich nicht für Echtzeitanwendungen entworfen. UML 2.0
enthält Zeitdiagramme, welche die Angabe der realen Zeit erlauben. Diese Diagramme erlauben Bezüge zu physikalischen Zeiten, ähnlich wie TDDs. Bestimmte
UML-„Profile” (siehe Seite 134) stellen zusätzliche Annotationen für Zeitangaben
zur Verfügung [369].
