6.5 Abhängige Jobs auf heterogenen Multiprozessoren
373
Beispiel 6.20: In Abb. 6.38 ist die sich ergebende Pareto-Front graphisch dargestellt.
Die Trade-Offs zwischen der Performanz von zwei Netzwerken und möglichen Einsparungen sind zu erkennen.
Abb. 6.38 Pareto-Front von Lösungen für ein Entwurfsproblem, ©ETHZ
∇
Holzkamp hat eine Variante von DOL entwickelt, die sich auf die Optimierung der
Speicherzuordnung konzentriert [221]. Evolutionäre Algorithmen sind eine Standardtechnik zur Lösung fortgeschrittener Scheduling-Probleme (d.h. jenseits der
durch HEFT und CPOP gelösten Probleme) geworden.
Die Funktionalität von SystemCodesigner [286] ähnelt der von DOL. Die Systeme
unterscheiden sich aber darin, wie Spezifikationen beschrieben werden (hier kann
SystemC verwendet werden) und wie die Optimierungen durchgeführt werden. Die
Abbildung von Anwendungen wird als ILP-Modell dargestellt. Eine erste Lösung
wird mit einem ILP-Optimierer erstellt. Diese Lösung wird dann durch den Einsatz
evolutionärer Algorithmen verbessert10.
Daedalus [423] beinhaltet automatische Parallelisierung. Dazu werden sequenzielle Algorithmen auf Kahn-Prozessnetzwerke abgebildet. Die Entwurfsraumerkundung findet dann unter Verwendung von Kahn-Prozessnetzwerken als Zwischendarstellung statt.
Andere Ansätze beginnen mit einem gegebenen Task-Graphen und bilden auf
eine feste Architektur ab. Beispielsweise bildet Ruggiero Anwendungen auf CellProzessoren ab [475]. Das HOPES-System kann auf verschiedene Prozessoren
10 Eine neuere Version verwendet dafür einen sogenannten satisfiability solver (SAT), der Erfüllbarkeitsprobleme der Prädikatenlogik lösen kann.
373
Beispiel 6.20: In Abb. 6.38 ist die sich ergebende Pareto-Front graphisch dargestellt.
Die Trade-Offs zwischen der Performanz von zwei Netzwerken und möglichen Einsparungen sind zu erkennen.
Abb. 6.38 Pareto-Front von Lösungen für ein Entwurfsproblem, ©ETHZ
∇
Holzkamp hat eine Variante von DOL entwickelt, die sich auf die Optimierung der
Speicherzuordnung konzentriert [221]. Evolutionäre Algorithmen sind eine Standardtechnik zur Lösung fortgeschrittener Scheduling-Probleme (d.h. jenseits der
durch HEFT und CPOP gelösten Probleme) geworden.
Die Funktionalität von SystemCodesigner [286] ähnelt der von DOL. Die Systeme
unterscheiden sich aber darin, wie Spezifikationen beschrieben werden (hier kann
SystemC verwendet werden) und wie die Optimierungen durchgeführt werden. Die
Abbildung von Anwendungen wird als ILP-Modell dargestellt. Eine erste Lösung
wird mit einem ILP-Optimierer erstellt. Diese Lösung wird dann durch den Einsatz
evolutionärer Algorithmen verbessert10.
Daedalus [423] beinhaltet automatische Parallelisierung. Dazu werden sequenzielle Algorithmen auf Kahn-Prozessnetzwerke abgebildet. Die Entwurfsraumerkundung findet dann unter Verwendung von Kahn-Prozessnetzwerken als Zwischendarstellung statt.
Andere Ansätze beginnen mit einem gegebenen Task-Graphen und bilden auf
eine feste Architektur ab. Beispielsweise bildet Ruggiero Anwendungen auf CellProzessoren ab [475]. Das HOPES-System kann auf verschiedene Prozessoren
10 Eine neuere Version verwendet dafür einen sogenannten satisfiability solver (SAT), der Erfüllbarkeitsprobleme der Prädikatenlogik lösen kann.
