2.7 Diskrete, ereignisbasierte Sprachen
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Abb. 2.61 Ausgang mit Verarmungstransistoren
(Depletion-)
VerarmungsVDD
A
PD
f
Transistor
Masse
Der Effekt von Verarmungstransistoren ist vergleichbar mit der Verwendung eines Widerstands, der eine hochohmige Verbindung zur Versorgungsspannung V DD
herstellt. Verarmungstransistoren dienen genau wie der Pull-Down-Transistor PD als
Signaltreiber für den Knoten A der Schaltung und der Signalwert am Knoten A kann
mit Hilfe einer Supremumsbildung berechnet werden. Der Pull-Down-Transistor liefert einen Treiberwert von 0 oder Z , je nachdem, wie der Eingabewert von PD
ist. Der Verarmungstransistor liefert ein Signal, das schwächer ist als 0 und 1.
Der Signalwert entspricht jedoch einem Wert von 1. Wir bezeichnen den Signalwert, den der Verarmungstransistor liefert, mit H und wir nennen ihn „schwache
logische Eins“. Analog kann es auch „schwache logische Nullen“ geben, die durch
L gekennzeichnet werden. Der Wert, der entsteht, wenn man eine Verbindung
zwischen H und L herstellt, heißt „schwach logisch undefiniert“, geschrieben
als W . Daraus ergeben sich drei Signalstärken und die sieben Signalwerte {0,
1, Z, X, H, L, W}. Die Berechnung des resultierenden Wertes basiert
wieder auf der partiellen Ordnung aus diesen sieben Signalwerten, die in Abb. 2.62
gezeigt wird. Diese Ordnung definiert wieder eine Operation sup, die das schwächste
Abb. 2.62 Partielle Ordnung für die Wertemenge
{0, 1, Z, X, H, L, W}
Signal zurückliefert, das mindestens so stark ist wie eines der beiden Argumente.
Beispielsweise gilt sup(H, 0)=0, sup(H, Z)=H, sup(H, L) = W.
0 und L kennzeichnen den gleichen Signalwert, aber mit unterschiedlicher
Signalstärke. Das gleiche gilt für 1 und H. Geräte, welche die Stärke eines Signals
erhöhen, heißen Verstärker. Geräte, welche die Stärke eines Signals erniedrigen,
heißen Abschwächer (engl. attenuator).
am stärksten
mittlere Stärke
am schwächsten
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