Megascopic Quantum Phenomena
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„Der Ausgangspunkt der cartesianischen Philosophie ist völlig verschieden von dem
der antiken griechischen Philosophen. Hier wird nicht mit einem Grundprinzip oder
einem Grundstoff begonnen, sondern mit dem Versuch, ein grundlegendes, unbestreitbares Wissen zu erwerben. Descartes erkennt, daß unser Wissen über unser
eigenes Denken sicherer ist als unser Wissen über die äußere Welt. Aber schon seine
Ausgangsposition mit dem Dreieck: Gott, Welt und Ich vereinfacht die Grundlage
für das weitere Philosophieren in einer gefährlichen Weise. Die Spaltung zwischen
Materie und Geist oder zwischen Körper und Seele, die mit Platons Philosophie
begonnen hatte, ist jetzt vollständig. Gott ist sowohl vom Ich als auch von der Welt
getrennt. Gott wird tatsächlich so hoch über die Welt und die Menschen erhoben, daß
er schließlich in der Philosophie des Descartes nur als ein gemeinsamer Bezugspunkt
erscheint, der die Beziehung zwischen dem Ich und der Welt herstellt.”
The Cartesian split affected the progress of the whole of classical physics.
Heisenberg writes: „Andererseits war diese Spaltung in der Naturwissenschaft für
einige Jahrhunderte außerordentlich erfolgreich. Die Newtonsche Mechanik und alle
anderen Teile der klassischen Physik, die nach ihrem Vorbild aufgebaut waren,
beruhten auf der Annahme, daß man die Welt beschreiben kann, ohne über Gott
oder uns selbst zu sprechen. Diese Möglichkeit galt beinahe als eine notwendige
Voraussetzung für alle Naturwissenschaft.”
Quantum mechanics, however, is entirely different from classical physics: We have
first of all to overcome the Cartesian split. Heisenberg comments on its consequences
on the ways many physicists think, and that this prevent them to fully understand the
Copenhagen interpretation: „Wenn man an die großen Schwierigkeiten denkt, die
selbst so bedeutende Naturwissenschaftler wie Einstein bei dem Verständnis und der
Anerkennung der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie hatten, so kann man
die Wurzeln dieser Schwierigkeit bis zur cartesianischen Spaltung verfolgen. Diese
Spaltung ist in den drei Jahrhunderten, die auf Descartes gefolgt sind, sehr tief in
das menschliche Denken eingedrungen, und es wird noch lange Zeit dauern, bis sie
durch eine wirklich neue Auffassung vom Problem der Wirklichkeit verdrängt ist.”
For the Copenhagen (and the von Neumann-Wigner) interpretation the conscious
mind has a special relevance, but the Cartesian split also imparts consequences for the
understanding of the unconscious mind. In Whyte’s 1960 book “The Unconscious
Before Freud” dealing with the history of ideas about the unconscious mind, he
defines the words “conscious” and “unconscious” [154]: “Conscious will be used
to mean directly present in awareness (or “immediately known to awareness”). This
adjective will be applied only to discrete aspects or brief phases of mental processes.
No distinction will be made between “conscious” and “aware”. Except for a few
doubtful extreme cases (e.g., processes of logical or mathematical deduction) there
appear to be no causally self-contained processes of which all aspects directly enter
awareness. “Conscious” is a subjective term without, as yet, (i) interpretation in terms
of physiological structure, or (ii) explanation of its function.”
And further: “Unconscious, in the term “unconscious mental processes” will be
used to mean all mental processes except those discrete aspects or brief phases
which enter awareness as they occur. Thus “unconscious mental processes” (or the
“unconscious”, for short) is here used as a comprehensive term including not only the
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