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2 Spezifikation und Modellierung
Beispiel 2.13: Als Beispiel modifizieren wir unseren Anrufbeantworter so, dass der
Ein/Ausschalter wie alle anderen Bedientasten im Zustand Kproc dekodiert und
behandelt wird (siehe Abb. 2.17). Wenn der Anrufbeantworter ausgeschaltet wird,
Tastenverarbeitung
Anrufbeantworter
ein
aus
Kproc
Lproc
Kwait
Lwait
Ausschalten
Einschalten
Anrufverarbeitung
fertig
Taste gedrückt
Klingeln
(Anrufer)
Auflegen
Abb. 2.17 Anrufbeantworter mit veränderter Ein/Ausschalter-Modellierung
findet eine Transition in den aus-Zustand statt. Dieser Übergang führt dazu, dass
auch der Zustand, der auf ankommende Anrufe wartet, verlassen wird. Das Wiedereinschalten der Maschine führt dazu, dass eben dieser Zustand auch wieder mit
betreten wird.
∇
UND-Superzustände sind der wichtigste Mechanismus, um Nebenläufigkeit in
StateCharts zu beschreiben. Jeder Unterzustand kann als eigener Automat angesehen werden. Diese Automaten kommunizieren miteinander und werden damit zu
kommunizierenden endlichen Automaten (engl. Communicating Finite State Machines (CFSMs)). Dieser Begriff wurde als Titel dieses Abschnitts gewählt.
Zusammenfassend können wir festhalten: Zustände in StateCharts sind entweder UND-Superzustände, ODER-Superzustände oder Basiszustände.
Zeitgeber
Da es notwendig ist, in eingebetteten Systemen Zeitbedingungen zu modellieren,
bietet StateCharts die sogenannten Timer oder Zeitgeber an. Zeitgeber werden durch
das gezackte Symbol in Abb. 2.18 dargestellt.
Wenn das System für die im Timer angegebene Zeitdauer im Timer-Zustand war,
wird ein Timeout ausgelöst und das System verlässt diesen Zustand. Zeitgeber können
auch hierarchisch verwendet werden.
Ein Zeitgeber könnte beispielsweise in einer tieferen Hierarchiestufe des Anrufbeantworters verwendet werden, um das Verhalten des Zustands Lproc zu beschreiben.
2 Spezifikation und Modellierung
Beispiel 2.13: Als Beispiel modifizieren wir unseren Anrufbeantworter so, dass der
Ein/Ausschalter wie alle anderen Bedientasten im Zustand Kproc dekodiert und
behandelt wird (siehe Abb. 2.17). Wenn der Anrufbeantworter ausgeschaltet wird,
Tastenverarbeitung
Anrufbeantworter
ein
aus
Kproc
Lproc
Kwait
Lwait
Ausschalten
Einschalten
Anrufverarbeitung
fertig
Taste gedrückt
Klingeln
(Anrufer)
Auflegen
Abb. 2.17 Anrufbeantworter mit veränderter Ein/Ausschalter-Modellierung
findet eine Transition in den aus-Zustand statt. Dieser Übergang führt dazu, dass
auch der Zustand, der auf ankommende Anrufe wartet, verlassen wird. Das Wiedereinschalten der Maschine führt dazu, dass eben dieser Zustand auch wieder mit
betreten wird.
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UND-Superzustände sind der wichtigste Mechanismus, um Nebenläufigkeit in
StateCharts zu beschreiben. Jeder Unterzustand kann als eigener Automat angesehen werden. Diese Automaten kommunizieren miteinander und werden damit zu
kommunizierenden endlichen Automaten (engl. Communicating Finite State Machines (CFSMs)). Dieser Begriff wurde als Titel dieses Abschnitts gewählt.
Zusammenfassend können wir festhalten: Zustände in StateCharts sind entweder UND-Superzustände, ODER-Superzustände oder Basiszustände.
Zeitgeber
Da es notwendig ist, in eingebetteten Systemen Zeitbedingungen zu modellieren,
bietet StateCharts die sogenannten Timer oder Zeitgeber an. Zeitgeber werden durch
das gezackte Symbol in Abb. 2.18 dargestellt.
Wenn das System für die im Timer angegebene Zeitdauer im Timer-Zustand war,
wird ein Timeout ausgelöst und das System verlässt diesen Zustand. Zeitgeber können
auch hierarchisch verwendet werden.
Ein Zeitgeber könnte beispielsweise in einer tieferen Hierarchiestufe des Anrufbeantworters verwendet werden, um das Verhalten des Zustands Lproc zu beschreiben.
