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2 Spezifikation und Modellierung
Beispiel 2.11: Eine Kombination von History- und Standardzustand wird in Abb.
2.14 gezeigt. Das Verhalten des endlichen Automaten hat sich nun verändert: Sei
der Automat zunächst im Zustand Z und es ereigne sich die Eingabe m. Dann ist
Abb. 2.14 Zustandsdiagramm
mit History-Mechanismus und
Standardzustand
H
A
g
f
B
h
C
i
D
j
E
Z
k
m
S
A der nächste Zustand, wenn der Superzustand S zum ersten Mal betreten wird.
Ansonsten wird der zuletzt aktive Unterzustand betreten. Dieser Mechanismus hat
viele Anwendungen. Wenn z.B. die Eingabe k eine Ausnahme darstellt, könnte die
Eingabe m verwendet werden, um in den Zustand vor der Ausnahme zurückzukehren.
Die Zustände A, B, C, D und E könnten den Zustand Z auch wie eine Prozedur
aufrufen. Nachdem diese „Prozedur” Z abgearbeitet ist, kehrt der Automat zum
aufrufenden Zustand zurück. Auf diese Weise fügen wir StateCharts ein Element
üblicher Programmiersprachen hinzu.
Der Automat aus Abb. 2.14 kann auch wie in Abb. 2.15 dargestellt werden. In
diesem Fall wurden die Darstellungen für den Standardzustand und den HistoryMechanismus kombiniert.
H
A
g
f
B
h
C
i
D
j
E
Z
k
m
S
Abb. 2.15 Kombination der Symbole für History- und Standardzustand
∇
Eine Spezifikationstechnik muss auch in der Lage sein, Nebenläufigkeit und
Parallelität darzustellen. Zu diesem Zweck gibt es in StateCharts eine zweite Art von
Superzuständen, die sogenannten UND-Superzustände.
Definition 2.13: Superzustände S heißen UND-Superzustände, wenn das System,
das S enthält, sich in allen Unterzuständen von S gleichzeitig befindet, solange es
sich in S befindet.
2 Spezifikation und Modellierung
Beispiel 2.11: Eine Kombination von History- und Standardzustand wird in Abb.
2.14 gezeigt. Das Verhalten des endlichen Automaten hat sich nun verändert: Sei
der Automat zunächst im Zustand Z und es ereigne sich die Eingabe m. Dann ist
Abb. 2.14 Zustandsdiagramm
mit History-Mechanismus und
Standardzustand
H
A
g
f
B
h
C
i
D
j
E
Z
k
m
S
A der nächste Zustand, wenn der Superzustand S zum ersten Mal betreten wird.
Ansonsten wird der zuletzt aktive Unterzustand betreten. Dieser Mechanismus hat
viele Anwendungen. Wenn z.B. die Eingabe k eine Ausnahme darstellt, könnte die
Eingabe m verwendet werden, um in den Zustand vor der Ausnahme zurückzukehren.
Die Zustände A, B, C, D und E könnten den Zustand Z auch wie eine Prozedur
aufrufen. Nachdem diese „Prozedur” Z abgearbeitet ist, kehrt der Automat zum
aufrufenden Zustand zurück. Auf diese Weise fügen wir StateCharts ein Element
üblicher Programmiersprachen hinzu.
Der Automat aus Abb. 2.14 kann auch wie in Abb. 2.15 dargestellt werden. In
diesem Fall wurden die Darstellungen für den Standardzustand und den HistoryMechanismus kombiniert.
H
A
g
f
B
h
C
i
D
j
E
Z
k
m
S
Abb. 2.15 Kombination der Symbole für History- und Standardzustand
∇
Eine Spezifikationstechnik muss auch in der Lage sein, Nebenläufigkeit und
Parallelität darzustellen. Zu diesem Zweck gibt es in StateCharts eine zweite Art von
Superzuständen, die sogenannten UND-Superzustände.
Definition 2.13: Superzustände S heißen UND-Superzustände, wenn das System,
das S enthält, sich in allen Unterzuständen von S gleichzeitig befindet, solange es
sich in S befindet.
