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6 Abbildung von Anwendungen
C i,k . Diese Prozessoren heißen heterogen. Heterogene Prozessoren können für
bestimmte Zielkriterien optimiert sein, beispielsweise für einen geringen Energieverbrauch oder für eine hohe Rechenleistung. Daher sind heterogene Prozessoren für eingebettete Systeme sehr wichtig. Als Sonderfall können auch spezielle
Hardware-Beschleuniger modelliert werden.
Das α-Feld besteht immer nur aus einer Komponente.
Das β-Feld
Das β-Feld beschreibt Beschränkungen für die Verarbeitung. Das β-Feld kann mehrere Komponenten enthalten. In diesem Buch betrachten wir die folgenden Werte
für dieses Feld:
• Ein Eintrag r i bezeichnet existierende release times, d.h. Zeiten, an denen Job i
ausführungsbereit wird.
• Ein Eintrag prmp bedeutet, dass Verdrängung (engl. preemption) erlaubt ist.
Wenn dieser Eintrag fehlt, wird angenommen, dass keine Verdrängung möglich
ist. Nicht verdrängendes Scheduling basiert auf der Annahme, dass Jobs ausgeführt werden, bis sie beendet sind. Daher kann die Reaktionszeit2 für externe
Ereignisse sehr groß sein, wenn manche Jobs eine lange Ausführungszeit haben.
Verdrängende Scheduler müssen benutzt werden, wenn manche Jobs eine lange
Ausführungszeit haben oder wenn die Antwortzeit für externe Ereignisse sehr
kurz sein muss. Allerdings kann preemption zu unvorhersehbaren Ausführungszeiten für die verdrängten Jobs führen. Daher kann es erforderlich sein, Verdrängungen zu beschränken, damit Jobs mit harten Deadlines ihre Zeitschranke
einhalten.
• Ein anderer möglicher Eintrag bezieht sich auf die Art der Zeitschranken. Wir
unterscheiden zwischen weichen und harten Zeitschranken, siehe Definition 1.8
auf Seite 11.
Scheduling für weiche Zeitschranken basiert häufig auf Erweiterungen von
Standard-Betriebssystemen. Wir werden solche Systeme in unserem Buch nicht
weiter betrachten. Daher ist unsere Standardannahme, dass wir harte Zeitschranken haben.
• Einträge periodic und sporadic können beschreiben, dass wir es mit periodischen
bzw. sporadischen Task-Systemen zu tun haben.
• Ein Eintrag prec drückt aus, dass Präzedenzrelationen (engl. precedence constraints) existieren. Präzedenzrelationen bewirken, dass Jobs gemäß einer bestimmten partiellen Ordnung ausgeführt werden müssen. Eine Ursache dafür
kann in der Kommunikation zwischen Jobs liegen. Für eingebettete Systeme sind
Präzedenzrelationen eher die Regel als eine Ausnahme.
• Für sporadische und periodische Tasks unterscheiden wir Scheduling-Probleme
häufig anhand der Deadlines:
2 Das ist die Zeit vom Auftreten des externen Ereignisses bis zum Abschluss der benötigten
Reaktion.
6 Abbildung von Anwendungen
C i,k . Diese Prozessoren heißen heterogen. Heterogene Prozessoren können für
bestimmte Zielkriterien optimiert sein, beispielsweise für einen geringen Energieverbrauch oder für eine hohe Rechenleistung. Daher sind heterogene Prozessoren für eingebettete Systeme sehr wichtig. Als Sonderfall können auch spezielle
Hardware-Beschleuniger modelliert werden.
Das α-Feld besteht immer nur aus einer Komponente.
Das β-Feld
Das β-Feld beschreibt Beschränkungen für die Verarbeitung. Das β-Feld kann mehrere Komponenten enthalten. In diesem Buch betrachten wir die folgenden Werte
für dieses Feld:
• Ein Eintrag r i bezeichnet existierende release times, d.h. Zeiten, an denen Job i
ausführungsbereit wird.
• Ein Eintrag prmp bedeutet, dass Verdrängung (engl. preemption) erlaubt ist.
Wenn dieser Eintrag fehlt, wird angenommen, dass keine Verdrängung möglich
ist. Nicht verdrängendes Scheduling basiert auf der Annahme, dass Jobs ausgeführt werden, bis sie beendet sind. Daher kann die Reaktionszeit2 für externe
Ereignisse sehr groß sein, wenn manche Jobs eine lange Ausführungszeit haben.
Verdrängende Scheduler müssen benutzt werden, wenn manche Jobs eine lange
Ausführungszeit haben oder wenn die Antwortzeit für externe Ereignisse sehr
kurz sein muss. Allerdings kann preemption zu unvorhersehbaren Ausführungszeiten für die verdrängten Jobs führen. Daher kann es erforderlich sein, Verdrängungen zu beschränken, damit Jobs mit harten Deadlines ihre Zeitschranke
einhalten.
• Ein anderer möglicher Eintrag bezieht sich auf die Art der Zeitschranken. Wir
unterscheiden zwischen weichen und harten Zeitschranken, siehe Definition 1.8
auf Seite 11.
Scheduling für weiche Zeitschranken basiert häufig auf Erweiterungen von
Standard-Betriebssystemen. Wir werden solche Systeme in unserem Buch nicht
weiter betrachten. Daher ist unsere Standardannahme, dass wir harte Zeitschranken haben.
• Einträge periodic und sporadic können beschreiben, dass wir es mit periodischen
bzw. sporadischen Task-Systemen zu tun haben.
• Ein Eintrag prec drückt aus, dass Präzedenzrelationen (engl. precedence constraints) existieren. Präzedenzrelationen bewirken, dass Jobs gemäß einer bestimmten partiellen Ordnung ausgeführt werden müssen. Eine Ursache dafür
kann in der Kommunikation zwischen Jobs liegen. Für eingebettete Systeme sind
Präzedenzrelationen eher die Regel als eine Ausnahme.
• Für sporadische und periodische Tasks unterscheiden wir Scheduling-Probleme
häufig anhand der Deadlines:
2 Das ist die Zeit vom Auftreten des externen Ereignisses bis zum Abschluss der benötigten
Reaktion.
