4.2 Protokolle für Ressourcen-Zugriffe
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dieser Ressource stellen. Die resource ceiling ist ein dynamischer Wert, der davon
abhängt, wie viele Einheiten in den Ressourcen noch verfügbar sind.
• Die system ceiling ist die größte unter allen resource ceilings von gegenwärtig
blockierten Ressourcen. Dieser Wert ist dynamisch und ändert sich mit dem
Zugriff auf Ressourcen.
SRP blockiert Jobs nicht, wenn sie versuchen, eine Ressource zu blockieren, sondern
wenn sie versuchen, andere zu verdrängen.
Beispiel 4.5: Abb. 4.1310 zeigt den Unterschied zwischen PCP und SRP anhand des
Beispiels aus Abb. 4.12. Im Fall von SRP gibt es zum Zeitpunkt t 1 kein Verdrängen,
J 2
J 1
3
J
J
V(a)
V(b)
V(b)
a
b
b
P(a)
c
P(b)
V(c)
V(c)
P(c)
P(b)
c
a
4
P(a)
P(c)
V(a)
t
t t
1 2
3
t
4
t
5
Abb. 4.13 Verhalten des SRP-Protokolls
denn der preemption level ist nicht größer als die system ceiling. Dasselbe passiert
zum Zeitpunkt t 4 . Insgesamt kommt es bei SRP zu deutlich weniger Verdrängungen
von Jobs als bei PCP. Daher ist SRP ein sehr beliebtes Protokoll.
∇
SRP heißt stack resource policy, da Jobs nicht durch Jobs mit einem niedrigeren
preemption level blockiert werden können und sie können nur wieder ausgeführt
werden, wenn der vorherige Job zu Ende ausgeführt wurde. Daher können alle Jobs
mit demselben l i denselben Stack-Speicherplatz belegen. Bei sehr vielen Jobs mit
demselben preemption level kann so viel Speicherplatz gespart werden. SRP ist auch
frei von Deadlocks (siehe Baker [34]). Buttazzo [81] beschreibt weitere Details von
SRP.
PIP-, PCP- und SRP-Protokolle wurden für Einzelprozessoren entworfen. Rajkumar et al. [466] haben eine erste Übersicht über Protokolle für den Zugriff zu
Ressourcen bei Multiprozessoren veröffentlicht. Gegenwärtig hat sich hierfür noch
kein Standard etabliert (siehe Baruah et al. [38], Kapitel 23).
10 Auch diese Abbildung wurde [59] entnommen.
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