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3 Hardware eingebetteter Systeme
asymmetrischer
Ausgang
Masse
Standardeingang
Abb. 3.47 Asymmetrische Signale
reitzustellen, da die Masseleitungen selber auch einen gewissen Widerstand und
eine Induktivität haben.
Dies ist bei der symmetrischen oder differentiellen Signalübertragung anders.
Bei der symmetrischen Übertragung benötigt jedes Signal zwei Leitungen (siehe
Abb. 3.48). Bei der symmetrischen Signalübertragung werden binäre Werte wie folgt
Ausgang
symmetrischer
(lokale) Masse
Vergleicher
(lokale) Masse
+
-
Abb. 3.48 Symmetrische Signalübertragung
kodiert: wenn die Spannung auf der ersten Leitung gegenüber der zweiten positiv
ist, wird dies als 1 dekodiert, sonst ist der übertragene Wert eine 0. Die beiden
Leitungen werden üblicherweise miteinander verdrillt und bilden sogenannte twisted
pairs. Es gibt lokale Massepegel, aber ein Spannungsunterschied zwischen diesen
lokalen Massepegeln stört die Kommunikation nicht. Vorteile der symmetrischen
Signalübertragung sind u.a.:
• Störungen wirken prinzipiell auf beide Leitungen in ähnlicher Weise ein. Beim
Vergleich werden daher die meisten Störungen entfernt.
• Der Logikwert hängt ausschließlich von der Polarität der Spannung zwischen den
beiden Leitungen ab. Die Stärke der Spannung kann durch Reflexionen oder den
Leitungswiderstand verändert werden – dies hat jedoch keinen Einfluss auf den
übermittelten Wert.
• Signale verursachen keine Ströme auf den Masseleitungen, wodurch die Qualität
der Masseleitungen weniger kritisch ist.
• Es wird kein gemeinsames Massepotential benötigt. Daher entfällt auch die Notwendigkeit, eine große Anzahl von Kommunikationspartnern mit einem hochqualitativen gemeinsamen Masseanschluss zu versehen.
• Als Konsequenz der bisher genannten Eigenschaften erreicht die symmetrische
Signalübertragung i.d.R. eine höhere Übertragungsrate als die asymmetrische
Übertragung.
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