2.11 Aufgaben
135
Mit solchen Profilen lassen sich beispielsweise Sequenzdiagramme mit Zeitinformationen ergänzen. Profile können aber zueinander inkompatibel sein.
2.10.3 Ptolemy II
Modellierung, Simulation und Entwurf mit verschiedenen Berechnungsmodellen
und deren Kombination sind Ziel des Ptolemy-Projekts [460]. Eine Betonung liegt
auf eingebetteten Systemen, die verschiedene Technologien und dementsprechend
auch MoCs mischen. Beispielsweise können analoge und digitale Elektronik, Hardund Software, elektrische und mechanische Geräte beschrieben werden. Ptolemy
unterstützt verschiedene Anwendungen, einschl. der Signalverarbeitung, Regelungstechnik, sequentielle Entscheidungsunterstützung und Benutzerschnittstellen. Ein
Schwerpunkt gilt der Erzeugung von eingebetteter Software. Die Kernidee besteht
darin, die Software aus demjenigen Berechnungsmodell zu erzeugen, das für eine
bestimmte Anwendung am geeignetsten ist. Die Version 2 von Ptolemy (Ptolemy
II) kennt die folgenden Berechnungsmodelle und zugehörigen Anwendungsgebiete
(siehe auch Seite 43):
1. Kommunizierende sequenzielle Prozesse (CSP),
2. kontinuierliche Zeit (für mechanische Systeme und analoge Schaltungen),
3. diskretes Ereignismodell,
4. verteilte diskrete Ereignisse,
5. endliche Automaten (engl. Finite State Machines (FSM)),
6. Prozessnetzwerke (Kahn-Prozessnetzwerke, siehe Seite 76),
7. SDF (siehe Seite 68),
8. synchrone/reaktive Berechnungsmodelle.
Diese Liste macht deutlich, dass die Untersuchung verschiedener Berechnungsmodelle ein Schwerpunkt des Ptolemy-Projektes ist.
2.11 Aufgaben
Die folgenden Aufgaben sollten entweder zu Hause oder während einer Anwesenheitsphase nach dem flipped classroom-Konzept bearbeitet werden. Bei diesem
Konzept sind die häuslichen Tätigkeiten und die Tätigkeiten an der Hochschule gegenüber einer klassischen Aufteilung weitgehend vertauscht: zu Hause erfolgt ein
Studium eines technischen Gebietes und an der Hochschule wird das Gebiet in
Teamarbeit diskutiert und praktisch erprobt [376].
2.1: Nennen Sie bis zu sechs Anforderungen an Spezifikations- und Modellierungssprachen für eingebettete Systeme!
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Mit solchen Profilen lassen sich beispielsweise Sequenzdiagramme mit Zeitinformationen ergänzen. Profile können aber zueinander inkompatibel sein.
2.10.3 Ptolemy II
Modellierung, Simulation und Entwurf mit verschiedenen Berechnungsmodellen
und deren Kombination sind Ziel des Ptolemy-Projekts [460]. Eine Betonung liegt
auf eingebetteten Systemen, die verschiedene Technologien und dementsprechend
auch MoCs mischen. Beispielsweise können analoge und digitale Elektronik, Hardund Software, elektrische und mechanische Geräte beschrieben werden. Ptolemy
unterstützt verschiedene Anwendungen, einschl. der Signalverarbeitung, Regelungstechnik, sequentielle Entscheidungsunterstützung und Benutzerschnittstellen. Ein
Schwerpunkt gilt der Erzeugung von eingebetteter Software. Die Kernidee besteht
darin, die Software aus demjenigen Berechnungsmodell zu erzeugen, das für eine
bestimmte Anwendung am geeignetsten ist. Die Version 2 von Ptolemy (Ptolemy
II) kennt die folgenden Berechnungsmodelle und zugehörigen Anwendungsgebiete
(siehe auch Seite 43):
1. Kommunizierende sequenzielle Prozesse (CSP),
2. kontinuierliche Zeit (für mechanische Systeme und analoge Schaltungen),
3. diskretes Ereignismodell,
4. verteilte diskrete Ereignisse,
5. endliche Automaten (engl. Finite State Machines (FSM)),
6. Prozessnetzwerke (Kahn-Prozessnetzwerke, siehe Seite 76),
7. SDF (siehe Seite 68),
8. synchrone/reaktive Berechnungsmodelle.
Diese Liste macht deutlich, dass die Untersuchung verschiedener Berechnungsmodelle ein Schwerpunkt des Ptolemy-Projektes ist.
2.11 Aufgaben
Die folgenden Aufgaben sollten entweder zu Hause oder während einer Anwesenheitsphase nach dem flipped classroom-Konzept bearbeitet werden. Bei diesem
Konzept sind die häuslichen Tätigkeiten und die Tätigkeiten an der Hochschule gegenüber einer klassischen Aufteilung weitgehend vertauscht: zu Hause erfolgt ein
Studium eines technischen Gebietes und an der Hochschule wird das Gebiet in
Teamarbeit diskutiert und praktisch erprobt [376].
2.1: Nennen Sie bis zu sechs Anforderungen an Spezifikations- und Modellierungssprachen für eingebettete Systeme!
