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2 Spezifikation und Modellierung
die verwendeten Bauelemente (Transistoren) berechnen. Man beachte, dass die
Verwendung des Begriffs „Prozess“ in der Fertigungstechnologie mit unserer
bisherigen Benutzung nicht kompatibel ist.
2.10 Vergleich der Berechnungsmodelle
2.10.1 Kriterien
Berechnungsmodelle lassen sich anhand verschiedener Kriterien vergleichen. So
vergleicht z.B. Stuijk [515] Berechnungsmodelle nach folgenden Kriterien:
• Ausdrucksstärke und Kompaktheit zeigen an, welche Systeme modellierbar
sind und wie kompakt diese Beschreibung ist.
• Analysierbarkeit bezieht sich auf die Verfügbarkeit von Scheduling-Algorithmen
und darauf, ob Unterstützung für Echtzeitsysteme vorhanden ist.
• Die Implementierungseffizienz wird durch das benötigte Scheduling-Verfahren
und die Codegröße beeinflusst.
Abb. 2.74 zeigt eine Klassifikation von Datenflussmodellen anhand dieser Kriterien.
(HSDF)
Homogeneous SDF
Kahn-Prozessnetzwerke
Analysierbarkeit
Implementierungseffizienz
Ausdrucksstärke und Kompaktheit
SDF
Abb. 2.74 Vergleich von Datenflussmodellen
Diese Abbildung verdeutlicht, dass Kahn-Prozessnetzwerke ausdrucksstark sind:
sie sind Turing-vollständig, also kann jedes Problem, das von einer Turing-Maschine
berechnet werden kann, auch von einem KPN berechnet werden. Turing-Maschinen
werden als Standardmodell für universelle Computer verwendet [215]. Es ist allerdings schwierig, Terminierungseigenschaften und obere Grenzen für Puffergrößen
von KPNs zu analysieren. Dagegen sind SDF-Graphen und Cyclo-Static Data Flow
(CSDF, siehe Seite 82) nicht Turing-vollständig, da sie nicht dazu in der Lage sind,
Kontrollflüsse zu modellieren. Dafür lassen sich Verklemmungseigenschaften und
obere Grenzen für Puffergrößen von SDF-Graphen einfacher analysieren. Homogene
2 Spezifikation und Modellierung
die verwendeten Bauelemente (Transistoren) berechnen. Man beachte, dass die
Verwendung des Begriffs „Prozess“ in der Fertigungstechnologie mit unserer
bisherigen Benutzung nicht kompatibel ist.
2.10 Vergleich der Berechnungsmodelle
2.10.1 Kriterien
Berechnungsmodelle lassen sich anhand verschiedener Kriterien vergleichen. So
vergleicht z.B. Stuijk [515] Berechnungsmodelle nach folgenden Kriterien:
• Ausdrucksstärke und Kompaktheit zeigen an, welche Systeme modellierbar
sind und wie kompakt diese Beschreibung ist.
• Analysierbarkeit bezieht sich auf die Verfügbarkeit von Scheduling-Algorithmen
und darauf, ob Unterstützung für Echtzeitsysteme vorhanden ist.
• Die Implementierungseffizienz wird durch das benötigte Scheduling-Verfahren
und die Codegröße beeinflusst.
Abb. 2.74 zeigt eine Klassifikation von Datenflussmodellen anhand dieser Kriterien.
(HSDF)
Homogeneous SDF
Kahn-Prozessnetzwerke
Analysierbarkeit
Implementierungseffizienz
Ausdrucksstärke und Kompaktheit
SDF
Abb. 2.74 Vergleich von Datenflussmodellen
Diese Abbildung verdeutlicht, dass Kahn-Prozessnetzwerke ausdrucksstark sind:
sie sind Turing-vollständig, also kann jedes Problem, das von einer Turing-Maschine
berechnet werden kann, auch von einem KPN berechnet werden. Turing-Maschinen
werden als Standardmodell für universelle Computer verwendet [215]. Es ist allerdings schwierig, Terminierungseigenschaften und obere Grenzen für Puffergrößen
von KPNs zu analysieren. Dagegen sind SDF-Graphen und Cyclo-Static Data Flow
(CSDF, siehe Seite 82) nicht Turing-vollständig, da sie nicht dazu in der Lage sind,
Kontrollflüsse zu modellieren. Dafür lassen sich Verklemmungseigenschaften und
obere Grenzen für Puffergrößen von SDF-Graphen einfacher analysieren. Homogene
