2.7 Diskrete, ereignisbasierte Sprachen
103
Abb. 2.64 Partielle Ordnung der Wertemenge
{
, w}
Fünf Signalstärken
Bislang haben wir die Versorgungsspannungen nicht betrachtet. Diese sind stärker
als alle bisher betrachteten Signale. Signalwertemengen, welche die Versorgungsspannungen beinhalten, haben zur Definition einer 46-elementigen Signalwertmenge
geführt, die auch Signalflanken erfasst [106]. Solche Modelle sind allerdings nicht
sehr weit verbreitet.
2.7.3 Transaktionsbasierte Modellierung
Simulation auf der Basis diskreter Ereignissysteme erlaubt es uns, Zeitverhalten zu
simulieren. Allerdings stellt sich die Frage, wie genau wir die Zeit modellieren können. Ein sehr genaues Modell, welches das Zeitverhalten der Signal präzise erfasst,
wird lange Simulationszeiten verursachen. Insbesondere benötigen wir sehr lange
Simulationszeiten, wenn wir elektrische Schaltkreise simulieren wollen. Kürzere Simulationszeiten sind möglich, wenn wir zyklengenaue Simulationen verwenden, bei
denen wir synchrone (getaktete) Schaltungen taktgenau simulieren. Noch kürzere
Simulationszeiten sind möglich, wenn wir noch gröbere Zeitmodelle verwenden. In
diesem Zusammenhang hat die sogenannte transaktionsbasierte Modellierung (engl.
Transaction-Level Modeling (TLM)) eine große Beachtung gefunden. TLM kann
wie folgt definiert werden:
Definition 2.24 (Grötker et al. [191]): „Transaktionsbasierte Modellierung ist
ein Ansatz zur Modellierung digitaler Systeme auf hoher Ebene, bei dem die Details der Kommunikation zwischen den Modulen von den Details der Implementierung der funktionellen Einheiten und der Kommunikationsarchitektur getrennt sind.
Kommunikationsmechanismen wie Busse oder FIFOs werden als Kanäle modelliert
und werden den Modulen als SystemC-Schnittstellenklassen angeboten. Transakam stärksten
mittlere Stärke
vorgeladen
am schwächsten
103
Abb. 2.64 Partielle Ordnung der Wertemenge
{
, w}
Fünf Signalstärken
Bislang haben wir die Versorgungsspannungen nicht betrachtet. Diese sind stärker
als alle bisher betrachteten Signale. Signalwertemengen, welche die Versorgungsspannungen beinhalten, haben zur Definition einer 46-elementigen Signalwertmenge
geführt, die auch Signalflanken erfasst [106]. Solche Modelle sind allerdings nicht
sehr weit verbreitet.
2.7.3 Transaktionsbasierte Modellierung
Simulation auf der Basis diskreter Ereignissysteme erlaubt es uns, Zeitverhalten zu
simulieren. Allerdings stellt sich die Frage, wie genau wir die Zeit modellieren können. Ein sehr genaues Modell, welches das Zeitverhalten der Signal präzise erfasst,
wird lange Simulationszeiten verursachen. Insbesondere benötigen wir sehr lange
Simulationszeiten, wenn wir elektrische Schaltkreise simulieren wollen. Kürzere Simulationszeiten sind möglich, wenn wir zyklengenaue Simulationen verwenden, bei
denen wir synchrone (getaktete) Schaltungen taktgenau simulieren. Noch kürzere
Simulationszeiten sind möglich, wenn wir noch gröbere Zeitmodelle verwenden. In
diesem Zusammenhang hat die sogenannte transaktionsbasierte Modellierung (engl.
Transaction-Level Modeling (TLM)) eine große Beachtung gefunden. TLM kann
wie folgt definiert werden:
Definition 2.24 (Grötker et al. [191]): „Transaktionsbasierte Modellierung ist
ein Ansatz zur Modellierung digitaler Systeme auf hoher Ebene, bei dem die Details der Kommunikation zwischen den Modulen von den Details der Implementierung der funktionellen Einheiten und der Kommunikationsarchitektur getrennt sind.
Kommunikationsmechanismen wie Busse oder FIFOs werden als Kanäle modelliert
und werden den Modulen als SystemC-Schnittstellenklassen angeboten. Transakam stärksten
mittlere Stärke
vorgeladen
am schwächsten
