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2 Spezifikation und Modellierung
SDF-Modelle sind deterministisch (siehe Haubelt et al. [207], Abschnitt 2.2),
eignen sich aber nicht für die Modellierung von Kontrollflüssen wie z.B. Sprüngen.
Einige Erweiterungen von SDF-Modellen wurden vorgeschlagen (siehe z.B. Stuijk
[515]):
• Eine Ergänzung sind Modi, die den Zuständen eines zugehörigen endlichen Automaten entsprechen. Für jeden Modus könnte jeweils ein anderer SDF-Graph zutreffend sein. Ein Übergang zwischen diesen Modi könnte dann durch bestimmte
Ereignisse erfolgen.
• Homogene synchrone Datenflussgraphen (engl. Homogeneous Synchronous
Data Flow (HSDF)) sind ein Spezialfall von SDF-Graphen. Bei diesen beträgt
die Anzahl der pro Ausführung erzeugten und verbrauchten Marken jeweils 1.
• Bei zyklo-statischem Datenfluss (engl. Cyclo-Static Data Flow (CSDF)) kann
die Anzahl der pro Ausführung erzeugten und verbrauchten Marken zeitlich
variieren, aber es muss insgesamt ein periodisches Verhalten vorliegen.
2.5.4 Simulink
Graphenstrukturen für Berechnungen werden auch häufig in der Regelungstechnik
eingesetzt. In diesem Bereich ist die Simulink ® -Komponente von MATLAB ® weit
verbreitet. MATLAB/Simulink [529] ist ein Modellierungs- und Simulationswerkzeug, das auf mathematischen Prinzipien beruht. Abb. 2.44 zeigt ein Beispiel für ein
Simulink-Modell [366].
3
teta10
teta_in
pitch_mode
not_teta
teta0
teta10
teta0
teta_com_select
goto
[A]
vc_cmd
Vc_sens
Speed_com
air_speed_net
[A]
From
speed_com
2
6
5
ineg_rst
Vc_sens
stick_cmd
sticks
teta_com
elev_com
stick_com
1
4
pitch_net
Gain6
1.1235
Saturation
1
elevator
control
sticks
Abb. 2.44 Simulink ® -Modell
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